Peter Reber in der Hitparade? Ja.
Peter Reber bei seinem Auftritt in der Sendung «Die grössten Schweizer Hits» (Keystone)
Quiiietsch-knaaarz-quäääk... nein, ich habe meine Eltern vor Weihnachten nie beneidet. Fünf Gofen und jeder meinte, er werde mit seiner Neuinterpretation von «Stille Nacht» ins MTV-Programm aufgenommen. Von Trompete über Posaune bis hin zu Geige und Blockflöte haben meine Eltern alles durchgemacht.
Und wie wenn die Vergangenheit nicht schon hart genug wäre, meint noch heute jedes Thomi-Kind an Weihnacht, es müsse beweisen, dass es noch immer eine schräge Cis-Moll-Tonleiter in die Blockflöte «söifern» kann. Wie halten das meine Eltern nur immer wieder aus? Ist es Resignation gepaart mit unglaublicher Schauspielkunst oder doch nur Vater Thomis Weihnachtswein? Rebers hatten es da einfacher.
Rebers Kinder waren so musikalisch, die summten schon im Gebärsaal Beethovens «Ode an die Freude». Und noch heute tourt Papi Peter mit Tochter Nina vor Weihnachten durch die Kirchgemeindesäle. Und sie schaffen es sogar in die Album-Charts: «Nimm mi mit», Peter Reber und Nina neu auf Platz 7. Tröööt!
Nik Thomi
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